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Aktuelles aus der Partnerkirche
Corona-Nothilfe für die indischen Partnerkirchenkreise
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Menschen aus dem Schwalm-Eder-Kreis spenden in kurzer Zeit 20.000 Euro

Aufgrund der Spendenaufrufe in den Medien und Kirchengemeinden gingen zahlreiche Spenden aus dem Kirchenkreis Schwalm-Eder ein. Über diese große Spendenbereitschaft aus dem Kirchenkreis zeigten sich Dekanin Sabine Tümmler und die Dekane Christian Wachter und Norbert Mecke sehr erfreut. Im Namen der beiden Partnerschaftskreise bedankt sich der Partnerschaftsvorsitzende Horst Blum, Fritzlar, für die großzügige finanzielle Unterstützung: „So können wir unseren Schwestern und Brüdern im fernen Indien das Gefühl geben, dass wir an sie denken und sie in ihrer Notlage nicht allein sind.“

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20.000,00 Euro konnten bisher gesammelt werden. Diese Hilfe dient vor allem dazu, die Menschen mit Lebensmittelpaketen zu unterstützen und über die Ortsgemeinden Hilfe zu leisten die ankommt – losgelöst von religiösen Zugehörigkeiten und begründet in christlicher Nächstenliebe. Dazu kommen noch Mittel, die bei Gottesdiensten als Kollekten zusammengekommen sind.

Seit über 30 Jahren bestehen partnerschaftliche Beziehungen zwischen den Dekanaten Melsungen und Fritzlar-Homberg und Christen in den Kirchenkreisen Shimoga und Dharward in Südindien. Viele gegenseitige Besuche fanden statt. Eine Anzahl gemeinsamer Projekte, wie Unterstützung von Kirchengemeinden und Schulen wurden bisher umgesetzt.

Und nun berichten die Medien in den letzten Wochen über das verheerende Ausmaß der Corona-Pandemie in Indien. Zigtausende von Menschen sterben täglich, weil es sowohl an Lebensmitteln als auch an medizinischer Versorgung fehlt. Die Partnerschaftskreise erfahren, dass indische Freunde und Bekannte sterben. Kinder verlieren ihre Eltern, Eltern ihre Kinder, ganze Familien werden ausgelöscht.

Pfarrer Shindhe aus Indien, der als Austauschpfarrer mehrere Jahre im ehemaligen Kirchenkreis Fritzlar-Homberg und in der Landeskirche tätig war, schreibt aus Shimoga:

„Die zweite Corona-Welle hat unser Leben an den Rand des Todes gebracht. Uns geht es leider nicht gut.

Wir leben in Angst vor dem Corona-Virus. Wir müssen hinter geschlossenen Türen bleiben. Für viele ist die medizinische Behandlung nicht erreichbar. Unser Krankenhaus ist schon überfüllt mit Patienten. Wir haben leider keine Betten mehr frei, bitte versuchen Sie es in einem anderen Krankenhaus` ist eine normale Antwort, die die Infizierten hören müssen. Man kriegt kein Bett oder muss in der Schlange stehen bleiben, bis jemand stirbt oder geheilt wird. Der Mangel an Sauerstoff, Maschinen, Atemgeräten ist überall in Indien zu sehen. Menschen sterben wie Insekten.

Und die Gesunden? Viele unserer Gemeindemitglieder haben zurzeit keine Arbeit und somit kein Einkommen. Die Frage nach dem täglichen Brot wird zur Überlebensfrage. Deshalb bemühen wir uns, dank der Hilfe aus den Gemeinden, aber besonders auch eurer Hilfe, Lebensmittelpakete an die Ärmsten zu verteilen. Wir bitten um eure Gebete für uns, weil es uns leider nicht gut geht. Aber gleichzeitig ermutigt es uns, dass ihr uns nicht vergesstIn der Hoffnung auf ein besseres Morgen bleiben Sie gesund und behütet.“

 

Es kann weiterhin für Indien gespendet werden mit dem Stichwort:

„Nothilfe Corona Partnerkirche Indien“

Kontoinhaber: Kirchenkreisamt Schwalm-Eder

Evangelische Bank eG

BIC: GENODEF1EK1

IBAN DE 46 5206 0410 0002 100 100

Spendenzweck: „Nothilfe Corona Partnerkirche Indien“