Veranstaltungskalender

Okt 2020
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Angebote für Senioren

Seniorennachmittag in Metze, jeden ersten Dienstag im Monat von 14.30 - 16.30 Uhr, Gemeinderaum Metze. Regelmäßig sind Referenten zu Gast zu verschiedenen Themen. Näheres ist dem Gemeindebrief oder Chattengau-Kurier zu entnehmen.
Kontakt: Gisela Biedermann, Tel. 05603-6495

Ruht auf Grund der aktuellen Kontaktbeschränkungen

 

Hoffnungsbriefe für Senior*innen - oder Seniorenarbeit in Corona-Zeiten

 

Der Seniorennachmittag in Metze kann seit März wegen der Gefährdungslage durch das Corona-Virus leider nicht stattfinden. Das ist besonders schmerzhaft, wo gerade viele Seniorinnen und Senioren in unseren Gemeinden, besonders in den Alten- und Pflegeheimen, aktuell nur wenige Außenkontakte haben und keine Besuche bekommen. Das macht traurig und einsam. Dabei ist es so einfach, anderen eine Freude zu machen. Zum Beispiel, indem wir einander gute Gedanken schicken.

Das wöchentliche Angebot mit dem Gottesdienst To Go geht dieser Idee nach. Warum Frau Natalie Alter und Andrea Itter vom Kirchenvorstand in Gleichen sich dazu entschieden haben, die wöchentlichen Angebote an die Seniorinnen und Senioren in Gleichen persönlich zu verteilen. Herzlichen Dank.

Statt darüber zu klagen, was alles nicht geht, ist das ein Beispiel, wie wir in diesen Zeiten kreativ werden, den Zusammenhalt stärken und die Begegnung auf anderen Wegen suchen können.

Eine andere Idee, die das umsetzt, stammt ursprünglich von der Diakonie in Hamburg.      

Unter dem Titel „Hoffnungsbrief“ wurde dort eine Initiative gestartet, die dazu aufruft, Briefe zu schreiben. Die Aufforderung lautet: Schreiben Sie einen Brief (natürlich auch mehrere) an einen älteren Menschen Ihrer Wahl. Werden Sie individuell und persönlich tätig.  Oder greifen Sie bewusst zum Telefon. Wer sagt: Was soll ich denn da schreiben ? Was habe ich für einen Grund, anzurufen ?

Dem sei die Aktion ans Herz gelegt: Erzählen Sie einfach von sich, von ihrem Alltag, von dem, was sie gerade erleben. Oder Sie schicken einen Text, ein Gedicht, ein Bild, ein Gebet. Vergessen Sie nicht Ihren Namen und die Absende-Adresse zu notieren. Seien Sie nachsichtig, wenn die Person auf ihren Brief nicht antwortet. Aber wer weiß, vielleicht ist das in Corona-Zeiten auch der Beginn einer Brieffreundschaft !?

Aus Hamburg ist zu hören, dass die Idee mit den „Hoffnungsbriefen“ schon viele Menschen glücklich gemacht hat – wie schön! Was hindert uns, der Einsamkeit die Stirn zu zeigen jede und jeder auf seine Art ?

Ich bin gespannt, welche Erfahrungen Sie damit machen. I

Ihre Margarete Deist