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25 Jahre Partnerschaft Shimoga Area und Kirchenkreis Fritzlar-Homberg
kinder

 

 

Am Reformationstag 1990 hat die Synode des Kirchenkreises Fritzlar eine offizielle Partnerschaft zu den evangelischen Gemeinden der Shimoga Area im Bundesstaat Karnataka Indien beschlossen. Die Gemeinden gehören zum Kirchenbund CSI (Church of South India).

Im Austausch über Glaubensfragen und unser tägliches Leben als Christen können wir uns gegenseitig wichtige Impulse geben und unseren Horizont erweitern. „Ein Glied unterstützt das andere nach dem Maß seiner Kraft. So wächst der Leib und baut sich selbst auf in der Liebe." (Epheser 4,16) Das war der Anspruch und hat sich nach einem Vierteljahrhundert des regen Austausches bewährt. Dazu der Vorsitzendes des Partnerschaftskreises Fritzlar-Homberg, Horst Blum,: „Das Bild aus dem Epheserbrief ist ein schönes Bild für die weltweite Gemeinschaft von Christen. Wir wollen uns gegenseitig achten und
aufeinander hören. Wir wollen die kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe des anderen verstehen lernen. Wir wollen uns kritisch auseinandersetzen und so als ganz verschiedenartige Menschen üben, was es heißt, zum Leib Christi zu gehören."
Seit 25 Jahren begegnen sich Christen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, um sich gegenseitig zu stärken und zu bereichern. „Aus Fremden sind Freunde geworden." Dies betonte Horst Blum am letzten Sonntag (10. Mai) zur Eröffnung des Partnerschaftssonntages 2015. Traditionell lädt die Kirchengemeinde Obervorschütz-Maden am Sonntag Rogate zum Partnerschaftsgottesdienst ein. Die Bitte des Sonntags „Betet" ist auch ein Aufruf an unsere Partnerschaften. Dies machte Dekanin Sabine Tümmler in ihrer Predigt den Gottesdienstbesuchern an vielen Beispielen sehr deutlich. „Im gegenseitigen Gebet können wir die Anliegen der Partner in Deutschland und Indien gemeinsam vor Gott tragen", so Tümmler und wies darauf hin, dass es gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig sei, auch an die Menschen zu denken, die unter erschwerten Bedingungen ihr tägliches und christliches Leben bestreiten müssen. Sie dankte den Mitgliedern des Partnerschaftskreises, dass auch nach 25 Jahren das Engagement und die Bereitschaft des Aufeinanderzugehens nicht nachgelassen haben.
Femdes kann ertraut werden. So ließ sich die Gemeinde darauf ein, einer ungewohnten Liturgie z folgen, die Horst Blum von Indien per e-mail übermittelt worden war und die r mit der Gemeinde praktizierte. Mitglieder des Partnerschaftskreises trugen im Fürbittgebet die gegenseitigen Anliegen vor Gott.

25 Jahre Partnerschaft kann nur wachsen und gedeihen, wenn Menschen diese Arbeit unterstützen.
25 Jahre ein Grund zum Feiern: „Das wird auch geschehen", so Blum. Während das 20 jährige Bestehen in Deutschland gefeiert wurde, wird im Herbst diesen Jahres eine größere Delegation aufbrechen, um das diesjährige Jubiläum in Indien zu feiern.
Nach der Rückkehr, so ist geplant, wird in einem Dankgottesdienst, zu dem noch gesondert eingeladen wird, ausführlich über die Feierlichkeiten berichtet.

 

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